Was ist Yogatherapie?

Yogatherapie inkludiert außer der Mobilisierung der Muskeln und Gelenke verschiedene Atemtechniken, Mentaltraining, Achtsamkeitsübungen, Ernährungsberatung und Unterstützung für eine gesündere Lebensweise.

Eigentlich ist der Unterschied zwischen Yoga und Yogatherapie nicht so groß, wie man vielleicht denkt. Ursprünglich wurde Yoga einzeln und nicht wie heutzutage in Gruppen praktiziert. Der Grund liegt darin, dass Yoga seine heilsame Wirkung am besten entfaltet, wenn es individuell oder in sehr kleinen Gruppen angeleitet und ausgeführt wird, so wie es n der Yogatherapie üblich ist.


Kein Mensch ist wie der andere, jeder braucht etwas anderes, was ihm gut tut. Das heißt, es gibt Yogaübungen, die nicht für jeden zuträglich sind. Damit sind nicht einmal die schweren Asanas gemeint, sondern auch einfache Übungen können für eine bestimmte Person schädlich sein.


Es besteht heutzutage die weitverbreitete Meinung, dass Yoga per se gesund sei. Das stimmt aber so nicht ganz. Yoga – falsch ausgeführt oder bei Gegenindikationen angewendet – kann ungesund wirken. In großen Gruppen wie z. B. in Fitness-Zentren kann von individuellem Unterricht keine Rede sein, mit der Konsequenz, dass Yogateilnehmende nicht die Übungen gezeigt bekommen, die zu ihrer jeweiligen Situation passen und so zu ihrem Wohlbefinden beitragen. Genau hier liegt der Unterschied zum yogatherapeutischen Ansatz.

 

 


Für wen eignet sich Yogatherapie?


Yogatherapie ist für alle Personen geeignet, sowohl kurativ als auch präventiv. Stressauslösende Faktoren können wir oftmals nicht gänzlich ausschalten oder beeinflussen.

Yogatherapie gibt uns aber die Möglichkeit, eines gänzlich anderen Umgangs mit stressauslösenden Faktoren und hilft uns, uns vor Streß und Stresssymptomen zu schützen.

Auch bei Hyperaktivität, Burnout, Tinitus, Depressionen, Schlaflosigkeit,Wechseljahrsbeschwerden, Migräne, Übergewicht oder Bulimie kann Yogatherapie lindernd und sogar heilend wirken.